Grüner Tee aus China entstammt der ältesten und vielfältigsten Teekultur der Welt. Er wird aus den Blättern der Camellia sinensis hergestellt und zeichnet sich durch seine frische, grasige, blumige oder nussige Aromen aus. Im Gegensatz zu schwarzem Tee oder Oolong wird grüner Tee nicht oxidiert, was ihm seine typisch grüne Farbe und seinen lebendigen Geschmack verleiht.
China ist die Geburtsstätte des Tees und Heimat von über 1.000 verschiedenen Teesorten. Die wichtigsten Anbaugebiete für grünen Tee (Teesorten in Klammern) sind:
- Zhejiang (z. B. Longjing, Biluochun)
- Anhui (z. B. Maofeng, Tunxi Huangshan)
- Jiangsu (z. B. Biluochun)
- Fujian (z. B. Maojian)
- Hunan (z. B. Junshan Yinzhen)
- Sichuan (z. B. Mengding Ganlu)
Jede Region hat ihr eigenes Klima, Boden und Verarbeitungsmethoden, die den Geschmack prägen.
Wuning – Ein Ort, an dem Tee zuhause ist.
Manche Tees werden angebaut. Andere werden gepflegt. Und manche wachsen dort, wo die Natur seit Jahrhunderten den Takt vorgibt.
Im Nordwesten der Provinz Jiangxi liegt der Kreis Wuning – eine Region, die für ihre ursprünglichen Wälder, klaren Bergquellen und ihre außergewöhnliche Artenvielfalt bekannt ist.
Zwischen Bambus, Farnen und alten Mischwäldern wachsen hier wilde Teebäume, deren Wurzeln tief in den mineralreichen Böden verankert sind. Das feuchte Klima, häufige Nebel und große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht schaffen ideale Bedingungen für Tees mit außergewöhnlicher Tiefe und Eleganz.
Für uns beginnt guter Tee genau hier – am Ursprung.
Viele moderne Teegärten bestehen aus gleichmäßig angepflanzten Sträuchern. Die Teebäume in Wuning wachsen dagegen weitgehend in ihrer natürlichen Umgebung. Ihre Wurzeln reichen tief in den Boden und versorgen die Pflanzen mit einer Vielzahl natürlicher Mineralstoffe. Das langsame Wachstum sorgt für eine bemerkenswerte Aromakonzentration. Jede Tasse erzählt von Zeit, Geduld und Natur.